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Audi fördert Kreislaufwirtschaft

Nachhaltigkeit ist die Basis wirtschaftlichen Handelns. Audi reduziert daher konstant seinen ökologischen Fußabdruck, beispiels­weise durch den verantwortungs­bewussten Umgang mit Ressourcen. Die Vision ist die geschlossene Kreislaufwirtschaft: Reduce. Reuse. Recycle.

Audi abwasserfrei

Um das ambitionierte Ziel der Kreislaufwirtschaft zu erreichen, denkt Audi nachhaltig – und fängt bereits in der Produktion damit an. Die Vision: Autos an allen Audi Standorten komplett abwasserfrei zu produzieren. Vorbild ist der mexikanische Standort San José Chiapa. Dort wird das gesamte Abwasser aufbereitet, um es wieder in den Wasserkreislauf des Werks einzuspeisen. Nachdem es gereinigt wurde, wird das hygienisch einwandfreie Wasser wieder in der Produktion eingesetzt – oder beispielsweise zum Bewässern der Grünflächen genutzt. Der nächste Schritt ist eine noch größere Einsparung beim Grundwasserverbrauch.

Reparieren statt verschrotten

Ein zweiter Ansatz der Kreislaufwirtschaft setzt auf Wiederverwertung: So bieten etwa die industrielle Aufbereitung von gebrauchten Teilen in Originalteilequalität – das sogenannte Remanufacturing – und ihr Vertrieb im Ersatzteilgeschäft einen beachtlichen Mehrwert. Und das nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch, da hierdurch Kosten gespart werden. Im Aufbereitungsprogramm Austausch 2.0 werden Auffälligkeiten in der Mechatronik mit digitaler Diagnose lokalisiert, analysiert und behoben. Erprobt wird das Programm aktuell bei Getrieben und soll auf andere Ersatzteile ausgedehnt werden.

Batterierecycling

Im Jahr 2025 soll jeder dritte verkaufte Audi elektrifiziert sein. Daher wird der Bedarf an Batterien weiter steigen. Audi setzt sich dafür ein, den Lebenszyklus dieser Batterien möglichst nachhaltig zu gestalten, und ist seit 2017 aktives Mitglied der Global Battery Alliance. Schwerpunktthemen der Allianz sind sowohl die Wahrung von Menschenrechten und sozialen Standards beim Abbau der Rohstoffe als auch das Erarbeiten von Lösungen für die Wiederverwendung von Lithium-Ionen-Batterien. Ausserdem schliesst Audi Forschungskooperationen, zum Beispiel mit dem Recyclingkonzern Umicore, um einen Kreislauf für Bestandteile von Hochvoltbatterien zu entwickeln, die dadurch immer wieder von Neuem nutzbar sein könnten. So ein „zweites Leben“ bekommen die gebrauchten Batterien auch im Stammwerk Ingolstadt, wo sie derzeit probeweise Gabelstapler und Zugmaschinen antreiben. „In jeder Lithium-Ionen-Batterie stecken ein hoher Energieaufwand und wertvolle Ressourcen, die es bestmöglich zu nutzen gilt“, sagt Peter Kössler, Vorstand Produktion und Logistik der AUDI AG. Daher denkt Audi bei Elektromobilität zugleich an ein sinnvolles Second-Use-Konzept für die Batterien.

Ressourcen wie Aluminium schonen

Auch Aluminium kommt bei den Audi Batterien zum Einsatz – nämlich in deren Gehäuse. Das Leichtmetall wird mit intensivem Energieeinsatz aus Bauxit gewonnen. Um Ressourcen und Energie einzusparen, hat Audi das Projekt Aluminium Closed Loop gestartet. Verschnitte werden an Lieferanten zurückgeschickt und neu verarbeitet. Allein 2018 wurden dadurch 70.000 Tonnen an CO₂-äquivalenten Emissionen eingespart. Für die nachhaltige Produktion des Batteriegehäuses wurde Audi als erster Automobilhersteller mit dem Nachhaltigkeitszertifikat der Aluminium Stewardship Initiative (ASI) ausgezeichnet.

Aktuell verwendet Audi

15

%

Aluminiumwerkstoffe durchschnittlich – Tendenz steigend

2018

70.000

Tonnen

Einsparungen CO₂-äquivalenter Emissionen durch das Projekt Aluminium Closed Loop

entspricht

39

%

Einsparung der anzurechnenden CO₂-Emissionen

Dies sind nur einige Felder, auf denen Audi nachhaltiges Handeln vorantreibt, um Materialkreisläufe im Sinne der Circular Economy zu schliessen. Und sie zeigen: Es geht.

Audi auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft

  • Nachhaltigkeit bedeutet für Audi Zukunftsfähigkeit und ist die Basis allen wirtschaftlichen Handelns. Das Unternehmen bekennt sich zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen (SDGs).
  • Audi arbeitet in unterschiedlichen Initiativen, Verbänden und Arbeitsgruppen, beispielsweise der Global Battery Alliance oder der Aluminium Stewardship Initiative (ASI), um ökologische, ökonomische und soziale Themen in Zusammenarbeit mit Stakeholdern voranzutreiben.
  • Das Unternehmen betrachtet den gesamten Produktlebensweg der Automobile, nicht nur die Emissionen während der Nutzung. Bis Ende 2025 will Audi die Umweltbelastung der Standorte des Konzerns um 35 Prozent pro produziertem Auto gegenüber dem Referenzjahr 2010 senken. Ein langfristiges Ziel ist die geschlossene Kreislaufwirtschaft.
  • Die Vision von Audi ist es, an allen Standorten komplett CO₂-neutral und abwasserfrei zu produzieren, wie aktuell bereits in den Werken Brüssel (CO₂-neutral) und San José Chiapa (abwasserfrei).