Nadir Mandioni sitzt im Audi e-tron und sieht aus dem Fenster

«Ich will nie wieder zurück!»

Nadir Mandioni gehört zu den allerersten Audi-e-tron-Fahrern in der Schweiz. Schon im ersten Jahr legte er 40’000 elektrische Kilometer zurück und zog eine Zwischenbilanz. Dies ist sein Elektromobilitäts-Erfahrungsbericht.

Bilder: Tom Lüthi

Nadir Mandioni steht vor seinem Audi e-tron 55 quattro.

«Audi-Lenker
geniessen das Fahren»

Wenn Nadir Mandioni erzählt, tut er das überlegt. Er wägt ab, wählt klare Worte, spricht ruhig, aber bestimmt, vielleicht, weil er über 25 Jahre als Eishockey-Schiedsrichter im Einsatz war.

Wenn Mandioni aber ins Schwärmen gerät, dann so richtig – gerade, wenn er über seinen Audi e-tron 55 spricht. «Die Effizienz und das Fahrgefühl des Autos sind toll, aber bei den Felgen habe ich mir dann doch die grösseren bestellt, 21 Zoll. Die sind nicht so aerodynamisch, und man verliert ein paar Kilometer Reichweite, aber sie sind einfach wunderschön», sagt Mandioni. «Audi-Lenker geniessen das Fahren. Wir schleichen nicht mit 90 km/h auf der Autobahn im Windschatten eines Lastwagens, um ein paar Kilometer mehr Reichweite herauszuholen.»

Nadir Mandioni ist 48 Jahre alt, zweifacher Familienvater, diplomierter Elektroingenieur, Geschäftsführer und Partner einer Gebäudetechnik-Planungsfirma. Und er gehört zu den ersten Audi-e-tron-Fahrern in der Schweiz. Nach einem Jahr Praxis-Erfahrung mit dem e-tron zog er seine persönliche Zwischenbilanz aus rund 40’000 Kilometer Elektromobilität.

150 bis 200
elektrische Kilometer pro Tag

«Mein Arbeitsweg ist überdurchschnittlich lang», sagt Nadir Mandioni. «Pro Tag lege ich mindestens 150 Kilometer zurück, manchmal über 200. Dazu kommen die Wege für mein Hobby, das Eishockey und die Ferien-Kilometer.»

Familie Mandioni spielt Frisbee auf einer Wiese vor dem Audi e-tron

Etwa an Auffahrt: Familie Mandioni hatte den e-tron vollgepackt, fuhr von Winkel ZH nach Porto Ronco bei Ascona im Tessin. «Die Fahrt war perfekt», sagt Nadir Mandioni. «Audi hat das souverän gelöst: Man gibt auf dem grossen Display, in der myAudi App oder per Sprachbefehl das Navigationsziel ein und bekommt sofort eine Reichweitenprognose. Und eine Empfehlung, welche Ladestation mit welcher Ladezeit man unterwegs nutzen könnte, falls die Energie nicht bis ans Ziel reichen würde.»

«Verwöhnt von
der Elektromobilität»

Auf dem Weg ins Tessin war es die Schnellladestation (HPC) an der Raststätte San Gottardo Sud, sagt der Familienvater. «Da bei Abfahrt die Batterie nur zu 80 Prozent geladen war, konnte ich in weniger als zehn Minuten Energie für fast 100 zusätzliche Kilometer nachladen. Das hat perfekt geklappt. Am Ziel bei Ascona hatten wir in der Batterie immer noch über 150 Kilometer Reserve.»

Elektrisiert wurde Nadir Mandioni bereits 2013. «Ich habe den Autosalon in Genf besucht, man konnte kurze Probefahrten mit den Elektroautos eines US-Herstellers machen. Ich gab Gas, hörte nur ein Surren der Elektromotoren und das Pfeifen des Windes und wurde in den Sitz gedrückt», sagt er. «Die Faszination war sofort da. Und ich habe sie heute noch – am Steuer des e-tron.»

«Wenn ich ausnahmsweise einen Verbrenner fahre, erschrecke ich jedes Mal. Man spürt immer ein ‹Loch›, wenn man Gas gibt – es gibt eine Verzögerung, bis das Auto reagiert», sagt er. «Beim e-tron ist alles direkt. Du hast immer volles Drehmoment. Man ist verwöhnt von der Elektromobilität, es gibt keine Schaltung, man fühlt sich sicher, die Fahrt ist sehr angenehm – und aufregend, wenn man das will. Ich will nie wieder zurück.»

Nadir Mandioni schliesst die Heckklappe des Audi e-tron.

Am e-tron schätzt Nadir Mandioni den hohen Komfort und die cleveren Details. «Die Ruhe im Cockpit zum Beispiel», sagt er. Nicht nur wegen dem fehlenden Verbrenner-Lärm, auch wegen der Akustikverglasung. «Sogar ein schweres Gewitter hört man fast gar nicht. Wer klassische Musik mag, wird richtiggehend verwöhnt.»

Er lobt den Komfort für Fahrer, Beifahrer («weil die Batterie unten am Auto liegt, hat man viel Beinfreiheit und ein gutes Raumgefühl») und Passagiere auf dem Rücksitz: «Die Kinder haben ihre eigenen USB-Anschlüsse, sie können auf dem Rücksitz chatten und Spotify streamen. Und dank dem grossen Panorama-Glasschiebedach haben sie sogar Sicht auf den Himmel.»

Audi e-tron steht vor Hügellandschaft

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Fast wie im Flugzeug

Als Lenker schätzt Mandioni auch die nützlichen Gadgets. «Dank dem Head-up-Display habe ich eine hervorragende Übersicht, man fühlt sich ein bisschen wie im Flugzeug. Und ich schätze die virtuellen Aussenspiegel sehr.» Sein Audi e-tron hat Kameras an den Seiten, welche die Sicht nach hinten auf Bildschirme in den Seitentüren übertragen. «Man hat keinen toten Winkel mehr.» Ausserdem sind die präzisen Kameras besser für die Windschlüpfrigkeit und damit den Energieverbrauch. «Und man hat mehr Komfort beim Parkieren», sagt Mandioni, «mit den virtuellen Aussenspiegeln ist das Auto 15 Zentimeter weniger breit.»

Mehr als ein Gadget ist die Antriebslösung, die den e-tron vorwärtsbringt: das elektrische quattro-System. Dank den beiden Elektromotoren kann die Antriebselektronik zehn- bis zwölfmal so schnell wie bei einem Verbrenner reagieren. «Im Schnee fährt sich der e-tron wie ein Ratrac», sagt Nadir Mandioni.

Audi e-tron Ladedeckel öffnen

Ein weiteres cleveres Detail: Den Audi e-tron gibt es mit zwei Lade-Anschlüssen, einen für jede Seite. «Ich kenne kein anderes Fahrzeug, das so etwas bietet. Das ist nicht nur praktisch, sondern in engen Garagen fast Pflicht», sagt Mandioni.

Er hat in seiner Garage daheim eine Ladestation: «Wer sich für Elektromobilität entscheidet, sollte eine haben. Man fährt am Morgen mit etwa 80 Prozent Batteriekapazität los und muss sich im Alltag keinen einzigen Gedanken um die Energie machen. Das ist wichtig für das Freiheitsgefühl.»

Wer zu Hause lädt, hat zudem die Kontrolle über die Nachhaltigkeit der Energie, die ins Auto fliesst. Wasser-, Sonnen- und Windenergie macht den Schweizer Strom-Mix besonders nachhaltig.

«Die Ingenieure haben
ganze Arbeit geleistet»

Unterwegs gewinnt der e-tron beim Bremsen Energie zurück – auch hier kann man als Lenker die Strategie festlegen. «Mein Audi weiss zum Beispiel aufgrund der Navigationsdaten ganz genau, wenn ein Kreisel auf der Strecke liegt. Er rekuperiert und verzögert vor dem Kreisel automatisch, speist damit Strom in die Batterie ein.» Bis 0,3 g, also in den meisten Alltagssituationen, kann der e-tron allein mit den E-Maschinen verzögern und bis zu 220 kW Leistung in den Speicher zurückleiten – das entspricht 70 Prozent der Antriebsleistung.

Nachladen unterwegs ist nur bei längeren Fahrten nötig – eben etwa ins Tessin. Das Schnellladestationen-Netz wächst und wächst, in Europa hat allein das IONITY-Netzwerk schon über 1’600 Ladesäulen in Betrieb (Stand Februar 2022).

«Den Zugang hat Audi perfekt gelöst. Der e-tron lotst den Lenker zur Station, und dort braucht man nur das Kärtchen vom e-tron Charging Service, mit dem man sich bei allen Providern einloggen kann. Abgerechnet wird im Hintergrund ganz automatisch.»

Hängt der Audi e-tron am Schnellladestecker, fliesst richtig viel Strom: bis zu 150 kW Leistung. Elektroingenieur Mandioni ist immr wieder aufs Neue beeindruckt vom Ladeverhalten: «Die Ladekurve sieht aus wie ein Tafelberg. Sie steigt zu Beginn rasant an und bleibt sehr lange auf hohem Niveau. Andere Hersteller schaffen nur einen kurzen Peak. Die Audi-Ingenieure haben ganze Arbeit geleistet.»

Ein Mann hält eine Karte des e-tron Charging Service an eine Ladesäule.

Zum Auffahrts-Trip ins Tessin gehörte für Familie Mandioni auch ein Bootstrip auf dem Lago Maggiore. «Da ist mir wieder bewusst geworden, wie schön Elektromobilität ist», sagt Nadir Mandioni. «Wir haben den e-tron den ganzen Tag beim Hafen parkiert. Die Sonne schien, im Auto war es heiss. Aber weil ich schon vom Boot aus per myAudi App die Klimaanlage einschalten konnte, haben wir beim Einsteigen nichts mehr davon gemerkt: Innert wenigen Minuten war unser Auto vorklimatisiert. Das klappt immer – auch, wenn die Sonne bei 40 Grad brennt. Es war herrlich.»

1800 Stunden Elektromobilität

Seit der ersten Zwischenbilanz sind fast zwei weitere Jahre vergangen. Nadir Mandioni ist immer noch glücklicher Audi e-tron-Fahrer, 120’000 Kilometer (Stand Februar 2022) hat er inzwischen schon zurückgelegt. «Ich war 1’800 Stunden am Steuer», sagt Mandioni, «das sind zusammengerechnet 75 Tage!» Selbst im Vergleich zu den allerneusten Fahrzeugen sei der Audi e-tron noch immer eines der besten: Bei der Akustik und beim Ladeverhalten könne kaum ein anderes Modell mithalten, sagt Mandioni.

Stark verändert habe sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Lademöglichkeiten in der Schweiz. Entlang der Autobahnen wurden viele Schnellladestationen gebaut. «Etwa alle 30 Kilometer steht eine. Und in vielen grösseren Städten kann man alle 500 Meter das Auto aufladen», sagt Nadir Mandioni. «Ich staune: Wir sind in der Schweiz immer noch weit davon entfernt, dass die Ladestationen überfüllt sind.»

Und noch etwas hat Nadir Mandioni in den vergangenen Jahren schätzen gelernt: das Schiebedach seines Audi e-tron. «Die neuen Elektroautos werden meistens mit Glasdächern vorgestellt, die man nicht öffnen kann. Dabei gibt es doch nichts Schöneres als die Frischluft bei einer Passfahrt, ein bisschen Cabrio-Feeling.»

Dem e-tron wird Nadir Mandioni treu bleiben. «Ich bin jetzt elektrisch», sagt er. «Daran wird sich nichts mehr ändern.»

Audi e-tron lädt an zu Hause

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