• A8 L
    A8 L
    Preis: ab 109'480.00 CHF**

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 8.0–5.6 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 182–146 g/km

    **Preisangabe inklusive Premium-Bonus.

  • A4 Avant g-tron
    A4 Avant g-tron

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 4.3–3.8 l/100 km CNG | Benzin 6,5–5,5 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 117–111 g/km CNG | Benzin 147–139 g/km

    Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi A4 Avant g-tron bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr bestellbar. Aktuelle Gebrauchtwagen finden Sie bei Ihrem Audi Partner.

  • A5 Sportback g-tron
    A5 Sportback g-tron

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 4.3–4.1 l/100 km CNG | Benzin 6,4–6,1 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 115–111 g/km CNG | Benzin 147–139 g/km

    Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi A5 Sportback g-tron bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr bestellbar. Aktuelle Gebrauchtwagen finden Sie bei Ihrem Audi Partner.

  • Audi g-tron Modelle

Ist saubere Luft eine Illusion?

Bepflanzte Wolkenkratzer, Dachgärten und begrünte Fassaden spenden Schatten, speichern Feuchtigkeit und schlucken Schadstoffe aus der Luft. Architekten und Stadtplaner entdecken das wuchernde Grün, um die Lebensqualität in urbanen Ballungsräumen zu steigern.

Text: Jan Oliver Löfken, Foto: Annie Spratt / unsplash

Gräser, Farne, Krautgewächse, Orchideen und Veilchen

Rund 450 verschiedene Pflanzenarten gedeihen prächtig im One Central Park in Sydney. Es ist kein botanischer Garten, der sich hinter diesem Namen verbirgt, sondern ein 34-stöckiges Wohnhaus im Chippendale-Viertel inmitten der australischen Metropole. Der One Central Park gilt als Musterbeispiel für vertikale Gärten. Der Trend zu begrünten Bauten gewinnt rund um den Globus unter Architekten und Stadtplanern immer mehr Anhänger. Denn das geplant wuchernde Grün verbessert Raumklima und Energiebilanz der Gebäude und filtert zudem Schadstoffe aus der Stadtluft.

Weitere urbane Gärten, für die Patrick Blanc verantwortlich ist, sind die Pflanzenwand am CaixaForum (Madrid), die (Indoor-)Wand im KulturKaufhaus Dussmann in Berlin sowie Le Nouvel in Kuala Lumpur.

Sträucher und Staudengewächse gewährleisten über das gesamte Jahr ein feuchtes, gemässigtes Mikroklima und wirken lokal auch gegen den Hitzeinsel-Effekt, der Grossstädte gerade in Sommermonaten übermässig aufheizt.

Mehr Grün in den Städten zählt auch zu den Strategien für lebenswertere Metropolen, auf die sich die Weltgemeinschaft 2016 an der UN-Konferenz «Habitat III» in Quito (Ecuador) geeinigt hat. Denn so kann nicht nur die Luftqualität gesteigert, sondern auch mehr Treibhausgas aufgenommen und umgewandelt werden. Das ist dringend nötig, da urbane Räume für mehr als 70 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen verantwortlich sind. «Begrünte Wände sind nachweislich in der Lage, die Luft zu säubern», sagt Rob MacKenzie von der School of Geography, Earth and Environmental Sciences an der Universität Birmingham. Der Chemiker konnte in einer viel zitierten Studie bereits 2012 belegen, dass sich mit bepflanzten Fassaden die Konzentration an Feinstaub und giftigem Stickstoffdioxid sogar auf ein Zehntel senken lässt.

Das ambitionierte Via-Verde-Projekt in Mexico City hat sich zum Ziel gesetzt, 40000 Quadratmeter Grünfläche in Form von vertikalen Gärten anzulegen. Diese sollen bis zu 27000 Tonnen Schadstoffe abbauen können.

Zwölf Quadratmeter Grün: Der flexibel einsetzbare, senkrechte CityTree-Pflanzkasten ist nahezu wartungsfrei. Die Pumpe zur Bewässerung wird über integrierte Solarmodule betrieben.

Zu Via Verde

Der Lebensbaum (botanisch: Thuja) von der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae) ist eine robuste immergrüne Pflanzengattung, die mit drei Arten im östlichen Asien vorkommt.

Christian Ulrichs, Leiter des Bereichs Urbane Ökophysiologie der Pflanzen an der Berliner Humboldt-Universität, empfiehlt die Bepflanzung von Stadt­mobiliar wie Bushaltestellen und Litfasssäulen. Wenn die Bewohner der Städte die Begrünung darüber hinaus selbst aktiv unterstützen, können eine bessere Luftqualität und hohe Artenvielfalt der Flora und Fauna sogar noch schneller erreicht werden als mit ausgeklügelten Neubauten und pfiffigen Erfindungen.