• A8 L
    A8 L
    Preis: ab 109'480.00 CHF**

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 8.0–5.6 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 182–146 g/km

    **Preisangabe inklusive Premium-Bonus.

  • A4 Avant g-tron
    A4 Avant g-tron

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 4.3–3.8 l/100 km CNG | Benzin 6,5–5,5 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 117–111 g/km CNG | Benzin 147–139 g/km

    Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi A4 Avant g-tron bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr bestellbar. Aktuelle Gebrauchtwagen finden Sie bei Ihrem Audi Partner.

  • A5 Sportback g-tron
    A5 Sportback g-tron

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 4.3–4.1 l/100 km CNG | Benzin 6,4–6,1 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 115–111 g/km CNG | Benzin 147–139 g/km

    Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi A5 Sportback g-tron bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr bestellbar. Aktuelle Gebrauchtwagen finden Sie bei Ihrem Audi Partner.

  • Audi g-tron Modelle

Was bedeutet mir meine Mobilität?

Autorennen fahren ist sein Leben. Aber beim Mountainbiken im Wald hat er Zeit, seinen bewegten Alltag zu resümieren. Nico Müller, Schweizer DTM-Rennfahrer im Audi Sport Team, öffnet fürs Audi Magazin sein Mobility Diary.

Text: Brigitte Ulmer, Foto: Robert Huber

Nico Müller, schwarze Baseballmütze auf dem Kopf, lässige Jeans und Blazer, ein gross gewachsener, schlanker junger Mann

Gerade kommt er federnd von seinem Mountainbike-Trail, wirkt entspannt und so gar nicht auf Speed. Aber wir treffen ihn ja auch zu Hause in Bern, der Stadt, die er wegen ihrer Gemächlichkeit mag, in seinem Lieblingslokal. Sie erdet ihn. Denn 220 Tage im Jahr ist Nico Müller auf Achse. Im Rennauto. Im Audi RS 5 DTM während der DTM, bei Testfahrten und am Simulator. Oder im Audi e-tron für Formula-E-Testfahrten. An Audi driving-experience-Events und Trainingsläufen. Aber eben auch auf dem Mountainbike und dem Rennvelo.

Geschwindigkeit ist sein Leben, seit er im Alter von elf Jahren erstmals in einem Kart sass. Was sie ihm bedeutet? Ganz einfach: «Fokus, Adrenalin, Leidenschaft, Freiheit, Leben… Das Gefühl, alles andere um mich herum ausblenden, alles Unwesentliche vergessen zu können.» Mit 14 wurde er Schweizer Junioren-Vizemeister im Kart, machte dann seine Matur am Gymnasium in Thun und im Winter 2016/17 absolvierte er die Spitzensport-Rekrutenschule. Seit 2014 fährt er für Audi DTM. Als Werksfahrer im Audi Rennstall gehört Müller heute zu den ganz wenigen Schweizer Rennfahrern, die vom Sport leben können. Mit 26. Wenn man ihn fragt, was es braucht, um so jung an die Spitze zu kommen, meint er: Talent und Ehrgeiz, vor allem «ein Gefühl fürs Auto, fürs Limit, im Grenzbereich ein Auto zu bewegen. All das kann man nur ein Stück weit lernen. Man muss es im Blut haben.»

13. Januar, Marrakesch,
unterwegs als Entwicklungsfahrer im Audi e-tron FE04 beim Rookie-Test der Formula E. Die Formula E «fägt»! Im e-tron am Limit zu fahren, ist vollkommen anders als mit dem Benziner. Du hast von Beginn weg volles Drehmoment. Du fährst einen Stadtkurs, da hats keinen Platz für Fehler. Die grosse Herausforderung liegt darin, dass man mit der Energieladung haus­halten muss. Du musst so effizient und so schnell wie möglich fahren. Und der Motorensound fällt weg: Du gibst Gas und hörst nichts. Es ist so leise, dass man sogar die Reifen quietschen hört! Dafür kann man schön konzentriert mit dem Ingenieur über Funk reden. Fahre Tages­bestzeit und Streckenrekord.
16. Januar, Flug nach München,
Fahrt nach Neuburg zu den DTM-Simulator-Tests bei Audi Motorsport. Ich bin mit Allan McNish unterwegs, dem dreifachen Le-Mans-Sieger und Teamchef der Audi Formula E. Ein Audi RS Q3 bringt uns zuverlässig ans Ziel. Sportlicher Kompakt-SUV, viel Leistung, cool!
19. Januar, Fahrt nach Kitzbühel
und zurück im RS 6 Avant Performance. Hausbesuch bei Mattias Ekström, DTM- Teamkollege 2017 und Rallycross-Team- chef. Wir reden über die nächste Saison. Während andere nur noch auf der Strasse rutschen, fahren wir mit dem quattro Antrieb souverän davon. Richtig viel Leistung und grosse Fahrdynamik: Dieses Fahrzeug ist nicht zu toppen! Mein absolutes Traumauto.
29. Januar, Flug nach Mallorca
Test im Audi S1 EKS RX quattro mit 580 PS für die FIA-Rallycross-WM. Der Spassfaktor ist nicht zu übertreffen. Da fahren bis zu sechs Autos parallel vier Runden. Fahr­spektakel pur!
1./2. Februar, ab nach Schweden.
Das Fahrtraining des Rallycross-Teams im EKS-Wintercamp findet in Åre statt, inmitten der Natur auf gefrorenen Seen. Der Audi RS 3 EKS macht auf der eisigen Unterlage eine gute Figur. Um die Fahrzeugkontrolle feinzuschleifen und damit die Reflexe nicht einschlafen, ist es das ideale Fahrtraining. Das ist wie Eiskunstlauf mit dem Auto!
3. Februar, Flug nach München,
dann Fahrt im neuen A4 nach Neuburg. Ich sitze am Formula-E-Simulator als Rennsupport für Santiago de Chile. An dem Tag findet dort der dritte Lauf der Formula E statt. Somit tragen wir einen wichtigen Teil zur optimalen Rennvorbereitung bei.

«Geschwindigkeit ist für mich Fokus, Adrenalin, Leidenschaft, Freiheit.»

6. Februar, Flug nach München,
dann Fahrt im RS Q3 nach Neuburg. Bin dabei beim Rollout des neuen Audi RS 5 DTM. Die erste Fahrt ist ganz gemächlich. Wir testen, ob technisch alles einwandfrei funktioniert.
9.–11. Februar, Gstaad,
Skiweek­end mit meiner Partnerin Vici und Freunden. Alpin Ski fahren, Geschwindigkeit auf guter Schneeunter­lage und den Fahrtwind direkt im Gesicht. Beste Schneeverhältnisse!
12.–14. Februar, DTM-Aerotest in Südspanien.
Die Aero­dynamik ist heute beim Bau eines neuen Renn­autos einer der Kernpunkte: Alles dreht sich darum, wie viel Luftwiderstand und wie viel aerodynamischen Abtrieb ein Auto produziert. Wie stark saugt es sich am Boden fest, wie steht es im Wind? Zusätzlich zum Windkanal testen wir den aerodynamischen Anpressdruck mit Sensoren auf offener Strasse – und unter der spanischen Sonne!
17.–19. Februar, Andermatt,
Audi Race & Ski experience. Fahren auf Schnee und Eis mit RS- und S-Modellen und Ski fahren mit Didier Cuche. Didier und ich reden über die Parallelen zwischen Auto- und Skirennfahren. Wir sind uns einig: Die Linienwahl und Fliehkräfte beim Skifahren haben viel Ähnlichkeit mit dem Automotorsport.

«Der Audi RS 5 DTM beschleunigt von 0 auf 100 km/h in drei Sekunden, 285 km/h ist sein Top speed.»

3. März, Neuburg,
in meinem RS 6 Avant Performance. Formula-E-Simulator Rennsupport Mexico City. Wir unterstützen die beiden Audi Fahrer Lucas di Grassi und Daniel Abt vom Headquarter aus. Die Arbeit zahlt sich aus, Daniel Abt feiert seinen ersten Saisonsieg für Audi.
5. März, Mayenne (F),
Test im Audi S1 EKS RX quattro. Zurück im 580-PS-Geschoss, ein Adrenalinkick, der süchtig macht. Wir arbeiten an der Abstimmung der Dämpfung.
6.–11. März, São Paulo,
Stock-Car-Brasil-Rennen. Gastrennen gegen Namen wie Felipe Massa, Rubens Barrichello, Nelsinho Piquet. Geplatzter Reifen, auf Platz fünf liegend. Sollte nicht sein.
12. März, Visite am Autosalon Genf.
Bin gespannt auf den e-tron quattro SUV, und er enttäuscht mich nicht. Der SUV mit elektrischem Antrieb kommt richtig mächtig daher. Der Prototyp ist fast produktionsbereit und kommt Anfang 2019 in den Handel.
15. März, Fahrt auf meinem federleichten Mountainbike
Scott Spark 29er auf dem Trail. Velofahren ist für mich das perfekte Training. Ich bin fit für die DTM-Saison 2018!