• A8 L
    A8 L
    Preis: ab 109'480.00 CHF**

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 8.0–5.6 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 182–146 g/km

    **Preisangabe inklusive Premium-Bonus.

  • A4 Avant g-tron
    A4 Avant g-tron

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 4.3–3.8 l/100 km CNG | Benzin 6,5–5,5 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 117–111 g/km CNG | Benzin 147–139 g/km

    Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi A4 Avant g-tron bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr bestellbar. Aktuelle Gebrauchtwagen finden Sie bei Ihrem Audi Partner.

  • A5 Sportback g-tron
    A5 Sportback g-tron

    Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 4.3–4.1 l/100 km CNG | Benzin 6,4–6,1 l/100 km

    CO2-Emission kombiniert*: 115–111 g/km CNG | Benzin 147–139 g/km

    Im aktuellen Modelljahr (2018) ist der Audi A5 Sportback g-tron bereits ausverkauft und daher ab sofort nicht mehr bestellbar. Aktuelle Gebrauchtwagen finden Sie bei Ihrem Audi Partner.

  • Audi g-tron Modelle
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Verwertungswege

Audi hat sich das Ziel gesetzt, die zurückgenommenen Abfälle Wertstoff-kreisläufen auf höchst möglichen Niveau zuzuführen. Bedingung dafür ist, dass dies technisch möglich, wirtschaftlich sinnvoll und praktisch durchführbar ist.

Nachstehend ist für ausgewählte Fraktionen dargestellt, welchen Verwertungsweg der betreffende Abfall nach der Entsorgung aus der Werkstatt geht. Aus Datenschutzgründen werden dabei keine Firmennamen genannt.

Unser Ziel: Wertstoffkreisläufe auf höchstem Niveau

Wählen Sie eine Abfallfraktion aus der Liste und erfahren Sie mehr über deren Wertstoffkreislauf.

Airbags sind in der Lage, sich innerhalb von Millisekunden zu schützenden Prallkissen für die Insassen aufzublähen. Um so kurze Reaktionszeiten realisieren zu können, ist der Einsatz von Sprengstoff in Kleinstmengen erforderlich. Airbags, die übrigens per Seriennummer eindeutig identifizierbar sind, unterliegen als sicherheitsrelevante Teile strengsten Produkthaftungskriterien. Wegen des hohen Haftungsrisikos müssen nicht mehr funktionstüchtige Airbags unbedingt ordnungsgemäss entsorgt werden.

Verwertung: Airbags werden in spezielle Anlagen gebracht, die gemäss Sprengstoffgesetz über die Zulassung zum Umgang mit Explosivstoffen verfügen. Dort werden die Prallkissen gezündet oder demontiert, so dass keine Gefahr mehr von dem Sprengstoff ausgehen kann. Die Metallteile werden an die Schrottverwertung, die Kunststoffteile an die thermische Verwertung weitergeleitet.
Bremsflüssigkeit besteht zu mehr als 50 % aus Methyltriglykol (MTG). Vorteilhafte Eigenschaften der Substanz sind die hohe Siedetemperatur und das gute Druckaufnahmevermögen. Nachteilig ist, dass Methyltriglykol während des Gebrauchs Wasser aufnimmt (hygroskopisch). Dadurch sinkt der Siedepunkt der Bremsflüssigkeit. Bei langen Bremsvorgängen können sich Dampfblasen bilden, was wiederum den Ausfall der Bremsen zur Folge haben kann. Ausserdem verbrauchen sich die Inhibitoren (chemische Hemmstoffe) und verlieren ihre Wirksamkeit. Für Bremsflüssigkeit ist deshalb ein Wechselintervall von zwei Jahren vorgeschrieben.

Verwertung: Aus der alten Bremsflüssigkeit wird der Rohstoff MTG destilliert. Nur hochwertiges – also reines – Rezyklat kann in der Produktion von Neuware eingesetzt werden.

Der Qualitätsmassstab für Rezyklate ist so hoch, weil auch an die Bremsanlagen der Fahrzeuge immer höhere Anforderungen gestellt werden. Die Details des Recyclingverfahrens behandeln die Verwerter streng vertraulich.
Die in den Werkstätten gesammelten Folien werden in Sortieranlagen in verschiedene Qualitäten sortiert und in Ballen gepresst. In der Verwertungsanlage werden die Folienballen aufgelöst und farblich störende Folien aussortiert. Dann werden die Folien immer feiner zerkleinert und mehrmals gründlich gereinigt. Schliesslich wird das Material den Extrudern – das sind Maschinen zur Herstellung von Formstücken aus thermoplastischem Material – zugeführt. Die Kunststoffschmelze wird filtriert und zu Regranulat verarbeitet.

Je nach Qualität des Ausgangsmaterial hat das aufgearbeitete Granulat bestimmte Eigenschaften und wird unter anderem zur Herstellung von Transportverpackungen (Paletten), Biokompostern, Lärmschutzwänden, Kabelkanälen und Entwässerungsrinnen eingesetzt.

(Quelle: CCR Schweiz GmbH)
Kühlmittelzusatz ist ein chemisches Gemisch aus Monoethylenglykol (MEG) und Additiven. Erst unter Zugabe von Wasser entsteht daraus das gewünschte Kühlmittel. MEG ist biologisch gut abbaubar, wird aber bei einem Volumenanteil von über 25 % als gesundheitsschädlich eingestuft.

Aus der bei den Servicepartnern sortenrein gesammelten Altflüssigkeit wird in der Verwertungsanlage mit Hilfe eines aufwändigen Destillations- und Filtrationsverfahrens der Rohstoff MEG zurück gewonnen. Das Monoethylenglykol wird dann an den ursprünglichen Hersteller des Kühlmittelzusatzes geliefert.

Kühlerschutzmittel wird in der Regel mit 50 % Wasser vermischt, so dass die Altflüssigkeit überwiegend aus Wasser besteht.

Gebrauchtes Kühlmittel lässt sich nicht als ganzes regenerieren, sondern nur der Anteil an Basisflüssigkeit (MEG). Das sind etwa 30 % des Gesamtvolumens. Regeneriertes MEG mit einer Reinheit von über 95 % ist bei der Herstellung von Kühlmittelzusätzen ein nahezu gleichwertiger Ersatz für Neuware.
In der Verwertungsanlage werden die Kunststoffgebinde zunächst per Hand oder maschinell von fremden Stoffen wie Putzlappen, Metalldosen und Glasflaschen getrennt. Mit Hilfe eines Brechers werden die Gebinde zerkleinert, in einer Zentrifuge anhaftende Restflüssigkeiten abgetrennt. Schliesslich werden die Plastikteile intensiv gereinigt und getrocknet. Fein gemahlen wird das Kunststoffmaterial verpackt.

Das Material wird unter anderem bei der Herstellung von Drainageplatten, Schutzfolien, Kunststoffpaletten, Entwässerungsrinnen und Kabelkanälen eingesetzt.

(Quelle: CCR Schweiz GmbH)
Die Verpackung von Audi Original Teilen besteht überwiegend aus Well- und Graukartonagen.

Verwertung: In den Werkstätten werden Papier und Kartonagen in Behältern gesammelt. Das verwertbare Altpapier wird nach Qualitäten sortiert, in Ballen gepresst und an verschiedene Papierfabriken geliefert. Dort werden die Kartonagen unter Zugabe von Wasser aufgelöst. Von papierfremden Bestandteilen gereinigt, werden dem Papierbrei je nach Papiersorte weitere Rohstoffe wie Holz oder Zellstoff sowie verschiedene Füll- und Hilfsstoffe zur Qualitätsverbesserung zugegeben.

Die Faserstoff-Wasser-Suspension wird auf Siebe verteilt, wo sich die Fasern neben- und aufeinander ablagern. Gleichzeitig läuft Wasser ab oder wird abgesaugt. Mechanischer Druck in der Presspartie setzt den Entwässerungsprozess fort und verdichtet das Papiergefüge. Die fertige Papierbahn wird zu einer Rolle aufgewickelt.

(Quelle: CCR Schweiz GmbH)
Starterbatterien sind geradezu prädestiniert für Recycling: Sie bestehen zu
92 % aus Blei, das sich relativ einfach aufarbeiten lässt – eine wahre Goldgrube, die richtig Geld wert ist. Kein Wunder, dass die Sammelquote verbrauchter Starterbatterien bei nahezu 100 % liegt. Das Sekundärmaterial spielt auf dem internationalen Bleimarkt eine wichtige Rolle.

Verwertung: Die gesammelten Altbatterien werden an verschiedene Bleihütten geliefert. Dort werden die Altbatterien mechanisch zerkleinert und die einzelnen Bestandteile verfahrenstechnisch von einander getrennt.

Das Blei wird so wie es ist eingeschmolzen, raffiniert und in marktgerechte Blöcke gegossen. Hauptabnehmer sind die Batterieindustrie und die Kabelindustrie. Das Kunststoffgehäuse aus Polypropylen wird mechanisch zerkleinert und aufbereitet. Die gereinigten Regranulate kommen in der Kunststoffindustrie z.B. für Radhausschalen oder Unterbodenverkleidung zum Einsatz.
Bei der Verwertung von Spraydosen muss darauf geachtet werden, dass permanent Gase freigesetzt werden, bzw. freigesetzt werden können. Deshalb wird auf dem Weg zum Shredder die Luft abgesaugt und über eine Aktivkohlefilteranlage gereinigt. Im Innenraum des Shredders, in dem die Aerosoldosen zerkleinert werden, wird eine Stickstoffatmosphäre aufrechterhalten, um Brand- und Explosionsgefahren auszuschliessen. Die entweichenden Lösemittel und Treibgase werden auch hier abgesaugt. In Kondensationssäulen gehen die Gase in flüssigen Aggregatzustand über und werden so abgefüllt.

Die zerkleinerten Spraydosen werden zunächst in einem Lösemittelbad, anschliessend in Wasser gereinigt. Kunststoffteile und Papier werden aussortiert. Über einen Magnetabscheider werden die Metallteile in FE und NE Metalle unterschieden und in getrennte Container gefüllt.

Die FE Metalle gelangen über einen Schrotthändler an ein Stahlwerk, wo sie eingeschmolzen und zu neuen Stahlprodukten verarbeitet werden. Das Aluminium wird an eine Aluminiumhütte geliefert und damit wieder dem Rohstoffkreislauf zugeführt.

(Quelle: CCR Schweiz GmbH)